Unternehmensprofil – Repair-Lab BW
Allgemeine Angaben
| Name | Repair-Lab BW – Lernwerkstatt für Reparatur & Technik |
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| Rechtsform | Eingetragener Verein (e.V.) – gemeinnützig, Förderung von Berufsschul- und Berufskolleg-Lernprozessen |
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| Standort | Stuttgart-Bad Canstatt (gute Anbindung an Berufskollegs und Werkstätten) |
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| Gründungsjahr | 2024 |
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| Leitung | Dipl.-Ing. Anna Schulz (ausgebildete Fachkraft für Holz- und Metalltechnik) |
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| Mitarbeiter*innen | 4 Fachkräfte (Holztechnik, Elektroinformationstechnik und CAD-Support, Betriebliches Management, und Sozial-Media und Qualitäts- & Nachhaltigkeits-Management) |
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| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler des neuen VOSS (Fächer Holztechnik, angewandte Informations-, Elektrotechnik und Angewandte Informatik, Betriebswirtschaftslehre, Medientechnik) sowie Auszubildende und Weiterbildungsinteressierte. |
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Mission & Vision
Mission
Wir verbinden praxisnahe Reparaturarbeiten mit den in den beschriebenen Kompetenzen. Durch reale Lernsituationen stärken wir fachliches Know-how, digitale Fähigkeiten und ein nachhaltiges Qualitätsbewusstsein.
Vision
Der Repair-Lab BW wird zum regionalen Kompetenzzentrum, in dem Lernende eigenverantwortlich Produkte reparieren, neu konstruieren und digital fertigen – und dabei alle geforderten Kompetenzbereiche (technisch-handwerklich, digital, qualitäts- und nachhaltigkeitsorientiert) nachweisen können und neue Kompetenzen kennenlernen und entwickeln lernen.
Leistungen (Service-Portfolio)
| Service | Lern-/Kompetenzbezug | Kurzbeschreibung |
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| Holz-Reparatur & - Neukonstruktion | Holztechnik – Auswahl von Holzarten, Werkstoffeigenschaften, Fertigungsunterlagen, Qualitätsbewertung. | Reparatur von Möbeln, Herstellung von Auftragsprodukten aus Holzwerkstoffen, Einsatz von CAD und CAM-Zeichnungen und 3-D-Druck für Prototypen. |
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| Metall- und Medientechnik-Service | Matrial- und Bearbeitungskunde Metalltechnik, Funktionszusammenhänge, Nutzung von Herstellerunterlagen. | Messung mit Lehren & Messgeräten, Dokumentation nach Qualitätsregelkarte. |
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| CAD/CAM-Konstruktion & 3-D-Druck | Digitalisierung, Konstruktion und Fertigung – CAD-Modellierung, CAM-Programmierung, Datenaufbereitung für 3-D-Drucker. | Erstellung von Bauteilen in CAD, Export in STL, Slicing, 3-D-Druck, Qualitätskontrolle (Maß- und Winkelhaltigkeit). |
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| Mess- & Prüftechnik | Arbeitsmethoden und Lerntechniken – Auswahl von Messwerkzeugen, Qualitätsregelkarte, Messverfahren. | Schulung im Umgang mit Messschieber, Mikrometern, Oberflächenmessgeräten; Dokumentation in Qualitätsprotokollen. |
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| Digitale Daten- und Prozessunterstützung | Office-Anwendungen – Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation; Informationstechnik – Datenbank-Normalisierung, SQL-Abfragen. | Erstellung von Arbeitsablaufplänen (Office), Auswertung von Messdaten in Excel, Pflege einer Reparatur-Datenbank (SQL). |
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| Nachhaltigkeitsberatung | Holz- und Metalltechnik – ökologische, ökonomische Gesichtspunkte, Ressourcenschonung beim 3-D-Druck. | Analyse von Materialbedarf, Auswahl nachhaltiger Werkstoffe, Optimierung von Produktionszeiten und Gütemerkmalen. |
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Lernsituationen (Beispiele)
| Lernsituation | Kompetenzen | Ablauf (Kurz) |
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| 1. Auftragsbezogene Holz-Produktfertigung | - Holzarten bestimmen, Proportionen skizzieren, Zeichnungsnormen anwenden, Qualitätsbewertung | Die Lernenden erhalten einen internen Kundenauftrag (z. B. ein Lagerregal). Sie wählen das passende Holz, erstellen Konstruktionsskizzen, fertigen CAD-Zeichnungen, produzieren das Teil in der Werkstatt und dokumentieren die Ergebnisse mit einer Qualitätsregelkarte. |
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| 2. Mess- und Prüftechnik am Gerät | - Messwerkzeuge (anlog/digital) auswählen, Lehren vs. Messgeräte, Qualitätsbewertung | An einer defekten elektronischen Schaltung messen die Lernenden elektronische Strömungen und Spannungen, Spaltmaße und prüfen die Materialität. Ergebnisse fließen in ein Prüfprotokoll ein, das anschließend im Team diskutiert wird. |
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| 3. CAD-Modellierung & 3-D-Druck von Ersatzteilen | - CAD-Zeichnung, CAM-Programmierung, Datenaufbereitung, Ressourcenschonung (Digitalisierung 2, Recycling). | Die Lernenden modellieren die Schaltung in CAD, berechnen die Druckparameter, slicen das Modell, drucken das Teil und prüfen die Maßhaltigkeit. Anschließend reflektieren sie Optimierungspotentiale (Zeit, Materialverbrauch). |
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| 4. Datenbankgestützte Reparaturverwaltung | - Normalisierung, SQL-Abfragen, Analyse von Daten (Informationstechnik). | In Excel- bzw. Access-Datenbank erfassen die Lernenden Reparaturaufträge, normalisieren die Tabellen, führen SELECT- und JOIN-Abfragen aus und werten Auswertungen (SUM, AVG) für betriebliche Kennzahlen aus. |
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| 5. Präsentation & Dokumentation | – Nutzung von Präsentations- und Textverarbeitungsprogrammen, Fachterminologie, Kommunikationsregeln (Office 1b, Angewandte Informatik). | Jede Gruppe erstellt ein WIKI und ein E-Book, in denen der gesamte Reparaturprozess (Planung, Durchführung, Qualitätskontrolle) dokumentiert wird. |
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Didaktisches Konzept
| Prinzip | Umsetzung im Repair-Lab |
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| Kompetenzorientiertes Lernen | Alle Lernsituationen sind direkt an die Kompetenzen gekoppelt (z. B. „Holzarten bestimmen“ → Holztechnik). |
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| Handlungs- und Projektorientierung | Lernende arbeiten an realen Aufträgen, übernehmen Verantwortung für Planung, Durchführung und Nachbereitung. |
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| Digital-unterstütztes Arbeiten | CAD/CAM, Office-Suiten und Datenbank-Tools werden kontinuierlich eingesetzt – wie im Dokument Computerunterstützte Konstruktion und Fertigung gefordert. |
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| Qualitäts- und Nachhaltigkeitsfokussiert | Qualitätsregelkarten, Messprotokolle und ökologische Bewertung sind feste Bestandteile jeder Arbeit. |
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| Kooperatives Lernen | Teams von 3-4 Personen, Rollenverteilung (Planer, Konstrukteur, Fertiger, Qualitätsmanager). Kommunikation erfolgt über standardisierte Dokumentationsformate. |
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| Reflexion & Feedback | Am Ende jeder Einheit erfolgt eine gemeinsame Reflexion (Was lief gut? Welche Optimierungspotentiale gibt es?. |
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Ressourcen & Infrastruktur
| Ressource | Beschreibung |
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| Werkstätten | Holz-Werkbank, CNC-Fräse, Hand- und Elektrowerkzeuge. |
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| Digitale Labore | CAD-Workstations (SolidWorks/Inventor), CAM-Software (Fusion 360), 3-D-Drucker (PLA/ABS), , Elektromikroscope, Lötstation, Messgeräte. |
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| IT-Umgebung | Office-365 (Word, Excel, PowerPoint), Access-Datenbank, SQL-Server-Instanz, Lernplattform (Moodle) für Upload von E-Books und Protokollen. |
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| Qualitäts- & Nachhaltigkeits-Tools | Qualitätsregelkarte (nach Arbeitsmethoden und Lerntechniken), Ressourcen-Monitoring (Materialverbrauch, Energieverbrauch beim 3-D-Druck). |
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| Lehr- und Lernmaterialien | Fachbücher zu Holz- und Metall-werkstoffen, Normen (DIN ISO 128 für Zeichnungen), Video-Tutorials zu CAD/CAM. |
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Kooperations- & Netzwerkmodelle
Berufskollegs – Praktikums- und Projektpartner.
Industriepartner – Lieferanten von Messgeräten, CAD-Software-Hersteller, lokale Handwerksbetriebe (für Gastvorträge).
Ökologische Initiativen – Zusammenarbeit mit regionalen Recycling- und Nachhaltigkeits-initiativen (z. B. Holz-Recycling-Verbände).
Erfolgskriterien & Evaluation
| Kriterium | Messgröße | Messinstrument |
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| Kompetenzentwicklung | Erfüllungsgrad der im Bildungsplan definierten Kompetenzen (z. B. „Holzarten bestimmen“, „CAD-Modell erstellen“). | Beobachtungs-Checklisten, Lernportfolio-Bewertung. |
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| Qualitäts-niveau der Reparaturen | Anzahl der fehlerfrei abgeschlossenen Aufträge, Ergebnis der Qualitätsregelkarte. | Qualitätsprotokolle, Kunden-Feedback. |
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| Digitalisierungskompetenz | Nutzung von CAD/CAM, Datenbankabfragen, Office-Tools. | Log-files, Auswertungen aus Lernplattform. |
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| Nachhaltigkeit | Material- und Energieverbrauch pro Projekt, Anteil recycelter Werkstoffe. | Ressourcen-Monitoring-Software. |
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| Zufriedenheit der Lernenden | Befragungen, Net-Promoter-Score. | Online-Umfragen (nach jedem Projekt). |
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Finanzierung & Nachhaltigkeit des Betriebs
| Quelle | Beitrag |
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| Öffentliche Fördermittel | Projektförderung für Berufsbildung (Baden-Württemberg, EU-ESF). |
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| Mitgliedsbeiträge | Jahresbeitrag der teilnehmenden Schulen/Institutionen. |
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| Auftrags-Einnahmen | Reparatur- und Fertigungsaufträge von externen Kunden (z. B. lokale Unternehmen). |
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| Verkauf von 3-D-Druck-Teilen | Kleine Serien von Ersatzteilen (nach Qualitäts- und Nachhaltigkeitskriterien). |
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Kurz-Pitch (für die Website)
Repair-Lab BW – Dein Praxis-Labor für Technik, Handwerk und Digitalisierung
Wir verbinden das Reparieren von Möbeln, Fahrzeugen und Maschinen mit modernem CAD/CAM, Datenbank-Management und nachhaltiger Werkstoffwahl. Dabei lernst Du alles, was im Bildungsplan VOSS gefordert wird – von der Auswahl der richtigen Holzart bis zur Programmierung einer Qualitätsregelkarte. Werde Teil unseres Teams, arbeite an echten Aufträgen und erhalte ein zertifiziertes Lern-portfolio, das dich optimal auf die Berufspraxis vorbereitet.
Quellenangaben (aus den bereitgestellten Dokumenten)
Holztechnik 1 – „Einfache Produkte aus Holz herstellen“ (Kompetenzen: Holzarten bestimmen, Zeichnungsnormen, Qualitätsbewertung).
Holztechnik 2 – „Zusammengesetzte Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen herstellen“ (Nachhaltigkeit, Verbindungen, Qualitäts-sicherung).
Kraftfahrzeugtechnik 1 – „Service und Inspektion eines Kraftfahrzeugs“ (Fachtermini, Funktions-zusammenhänge, Herstellerunterlagen).
Konstruktion Bautechnik 1 – „Konstruieren eines Bauteils“ (Zeichnungen, Stücklisten, Baustoff-charakterisierung).
Digitalisierung, Konstruktion und Fertigung 2 – CAD/CAM-Grundlagen, Vergleich von spanenden Verfahren, Berechnung technologischer Daten.
Office-Anwendungen 1b – Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentation, Unterschied Text-/Tabellen-programme.
Informationstechnik – Datenbank-Normalisierung, SQL-Abfragen, Analyse- und Bewertungs-kompetenzen.
Angewandte Technik – Qualitätsregelkarte, 3-D-Druck-Vorbereitung,
Ressourcenschonung (Fakultative Inhalte).
Damit bietet das Repair-Lab BW ein umfassendes Lern- und Arbeitsumfeld, das exakt an den im Bildungsplan festgeschriebenen Kompetenzen ausgerichtet ist.